• 1/2 Liter Spenderblut ist schnell ausgeglichen
  • Die roten Blutkörperchen bilden sich aus Stammzellen im Mark unserer Knochen. Nach Reifung erfolgt eine Ausschüttung in die Blutbahn. Die Blutbildung im roten Knochenmark wird von einem Regelkreis gesteuert, an dem ein Hormon, das Erythropoetin maßgeblich beteiligt ist. Jedes Ungleichgewicht zwischen Bedarf und Bereitstellung von Sauerstoff (durch die roten Blutkörperchen) führt zu einer Veränderung.
  • Der gesunde menschliche Organismus ist in der Lage, Blutverluste bis zu der Menge von 1000 ml in relativ kurzer Zeit auszugleichen (siehe unten). Große Blutungen (z. B. mehrere Liter) können jedoch nicht kurzfristig ersetzt werden. Infolgedessen sind Ihre Blutspenden zur Rettung von Unfallopfern, Leukämiekranken und zur Durchführung lebensrettender Operationen unverzichtbar.
  • Die gespendeten 500 ml Blut bilden sich schnell nach, und bei normaler, abwechslungsreicher Ernährung ist eine regelmäßige Blutspende völlig unproblematisch.  Der geringe Eisenverlust durch die Spende ist relativ schnell wieder ausgeglichen. Blutspender, die 50-mal und mehr gespendet haben, sagen immer wieder, dass sie durch regelmäßiges Spenden nur positive Einflüsse auf ihre Gesundheit feststellen.
  • Zur Sicherheit muss zwischen zwei Vollblutspenden ein Abstand von mindestens acht Wochen eingehalten werden, optimal ist jedoch eine Zeitspanne von zehn bis zwölf Wochen.
  • Das Blut wird anlässlich jeder Blutspende kontrolliert.
  • Dazu gehört die Bestimmung des aktuellen Hb-Wertes (Blutfarbstoff) vor der Spende. Gibt es Hinweise, dass der "Aderlass" sich auf die Gesundheit des Spenders negativ auswirken könnte, wird er vorübergehend von der Spende ausgeschlossen.